3D Drucker auf Google finden

Mit der Verbreitung von 3D Druckern kommt es natürlich immer mehr zu lustigen/peinlichen Zwischenfällen.

Mit Octoprint kann man den 3D Drucker Netzwerkfähig machen. Octoprint läuft auf einem kleinen Server (z.B. RaspberryPi) mit einem Webinterface um den Drucker zu steuern.

Wenn man nicht aufpasst (oder vergisst, dass man im WWW nicht alleine ist) und das Webinterface nicht hinter einer Firewall steht wird es irgendwann von Suchmaschinen gefunden.

Im ersten Fall ist das Webinterface vorhanden aber teilweise mit einem Password geschützt. Man kann also nur zuschauen. Eigentlich nicht schlimm solange das Webinterface sicher ist.

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Der zweite Fund ist da schon etwas besser. Hier gibt es keinen Passwordschutz und man kann alles verstellen (z.B. die URL zur Webcam im zweiten Bild). Man kann wenig Schaden anrichten da anscheinend kein Drucker angeschlossen ist bzw. dieser aus ist. Es wäre aber schon ärgerlich wenn irgendjemand aus dem Internet einen 10-Stunden-Druck ein halbe Stunde vor Ende unterbrechen würde.
Sobald der Drucker angeschlossen ist könnte man auch echten materiellen Schaden anrichten.

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Fazit: Octoprint am besten hinter einer Firewall schützen. Wer von zuhause aus den Drucker bedienen möchte kann auf Tools wie SSH und OpenVPN setzen.